Erzeuge Optimismus

Des Menschen Hang zur Dramatik ist ausgeprägter als zur Harmonie. Eine Vielzahl an Studien hat ergeben, dass wir uns eher an negative als an positive Erlebnisse erinnern können. Dabei gibt es bestimmte Wege, um seine Seele mit Wohlwollen zu überfluten. Getreu dem Motto „Wenn man sich etwas einredet, glaubt man es irgendwann wirklich“ kann man seine Seele tatsächlich beeinflussen – auch wenn es sich dabei zugegebenermaßen nicht unbedingt um die eleganteste Art handelt, um glücklich zu werden. Doch wenn der Geist sich auch Krankheiten und Pech einreden kann, dann solltest Du diese Funktion ruhig gegenteilig und zu Deinen Gunsten ausnutzen.

Werde Dir zuerst über deine Gefühle bewusst, bevor Du sie endgültig über Bord wirfst. Als wichtiger Schritt in Richtung Besserung musst Du Deine negativen Emotionen oder Gedanken ausfindig machen und anerkennen. Um sie anschließend zu identifizieren, kannst Du Dir Schlagwörter notieren und analysieren. Bringe eine gewisse Regelmäßigkeit in diese Tätigkeit, da sich Gefühle auch ändern können.

Schaffe im nächsten Schritt Platz für die großartigen Dinge im Leben und verbanne all die negative Energie aus Deinem Kopf. Um die schönen Seiten Deines Lebens visuell festzuhalten, solltest Du diese in Deiner Umgebung in Szene setzen. Ob Fotos, Souvenirs oder andere Errungenschaften, die Dich immer wieder an vergangene Erlebnisse erinnern – platziere sie gut sichtbar in Deinem Zuhause und in Deinem Büro. Ein für die Stimmung essenzieller Einfluss ist außerdem Musik: Erhelle deine Stimmung durch fröhliche Musik, die keine Dissonanzen enthält und in dem als fröhlich geltenden Tongeschlecht „Dur“ geschrieben ist. Vermeide Musik, die Dich an traurige Geschehnisse erinnert oder durch ihren Klang Trübsal erzeugen könnte. Greife immer zu beschwingter Musik, um einer melancholischen Stimmung entgegenzuwirken. Singe und tanze, wenn Du Dich danach fühlst, zum Beispiel beim Duschen oder beim Aufräumen. Ähnlich verhält es sich übrigens mit dem Lächeln: Wenn wir uns zum Grinsen zwingen, werden wir uns mit der Zeit tatsächlich dementsprechend glücklicher fühlen. Du fragst Dich, warum das funktionieren soll? Lächeln setzt Endorphine und Serotonin, also schmerzlindernde Glückshormone frei.

An dieser Stelle hilft eine weitere, gezielte Übung, die Du ohne großen Zeitaufwand in Deinen Alltag integrieren kannst. Führe folgendes Training jeden Abend vor dem Schlafengehen aus: Überlege und notiere Dir (wie immer schriftlich) drei Punkte, die Dir Deinen Tag versüßt haben. Über Nacht werden sich diese Ereignisse im Langzeitgedächtnis manifestieren und negative Einflüsse auf Deine Gedanken reduzieren. Unterbreche diese Methode nicht, wenn Du einen schlechten Tag hinter Dir hast, sondern zwinge Dich trotzdem dazu und bewerte ruhig auch Kleinigkeiten wie einen pünktlichen Bus oder ein gelungenes Abendessen als positiv. Diese sind erwiesenermaßen sowieso befriedigender als ein Lottogewinn, der die Messlatte für den Rest des Lebens unrealistisch hoch legt. Du wirst im Alltag automatisch empfänglicher für die lebenswerten Aspekte werden.

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